Kulturobjekte / Kulturprojekte

 

 


ferroARTE

 

FerroARTE ist eine Kultur- und Kunstinitiative, welche durch Karl Prüller und Landschaftsplaner Christian Winkler 1996 ihre Geburtsstunde auf der Burgruine Reinsberg erlebte. Der aufbrechenden Bewegung des Vereins Eisenstraße folgend, wurden Künstler eingeladen, sich mit Landschaft, Kultur(Örtlichkeit) und Materialien der Region auseinander zu setzen.

 

Eine spannende, lehrreiche wie auch verbindende Initiative, deren Kern im Kulturzentrum Burgarena Reinsberg zu finden ist.

FerroARTE-Skulpturen stehen entlang des Ferro-ARTE-Weges, beim Bio-Bauernhof "Hechaberg", und vor allem am Weg zur und in der Burgarena Reinsberg.

 

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Sclavinia

 

Sclavinia steht für die versklavten, unterdrückten, an den gesellschaftlichen Rand gedrängten Bevölkerungsschichten unserer Zeit. Die Skulpturensammlung finden Sie nahe dem Bauernhof "Hochschlag" am Grenz- und Mautwanderweg und ist aus dem Projekt ferroARTE entstanden.

 

 

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Urtonhörner

 

Am Eingang der Burg steht auf einer in die Landschaft auskragenden Plattform eines von zwei "Klanghörnern". Es weist auf die "Kulturwiese" Höhenberg gegenüber, die das zweite Modell beherbergt. Beide "Klanghörner" sind funktionstüchtig.

 

bild1449.jpg Urtonhorn2 Urtonhorn3
Urtonhorn4 Urtonhorn5 Urtonhorn6

 


Monodrama Reinsberg

 

In den Jahren 1999-2008 wurden in der Burgarena 10 Monodramen zur Aufführung gebracht. Es handelte sich dabei um Einpersonen-Stücke, denen als Ursprung ein Text aus der Weltliteratur zugrunde liegt. So wurden Texte von Fjodor Dostowjeskij, Samuel Beckett oder James Joyce als Grundlage für die Monodramen verwendet. Die Bearbeitungen durch Christoph Frühwirth und die Besetzung der Rollen mit Schauspielgrößen wie Peter Uray, Gerhard Dorfer, Chris Pichler oder Peter Lodynski machten die Monodramen zu unvergessenen Theaterabenden.  

 

Monodrama 1999 Monodrama 2000 Monodrama 2001 
Monodrama 2002  Monodrama 2003 Monodrama 2004
Monodrama 2005 Monodrama 2006 Monodrama 2007
Monodrama 2008 Christoph Frühwirth Karl Prüller

 


Oper Reinsberg

 

Von 2002 bis 2010 fanden in Reinsberg die Opernfestspiele statt. Unter der Leitung von Martin Sieghart wurden in den ersten 5 Jahren Mozartopern inszeniert. Als Orchester konnte in dieser Zeit das Tonkünstlerorchster Niederösterreich verpflichtet werden. Nach dem Abgang von Intendant Sieghart übernahm Martin Haselböck mit seinem Orchester Wiener Akademie das Zepter in Reinsberg. 9 Jahre lang wurde so in Reinsberg, mit teils großen Namen wie Wolfgang Bankl, Ingrid Habermann, Beverly Blankenship, Sebastion Holecek, Michael Kraus,...,  Oper gespielt. Den Abschluss dieses Reigens bildete im Jahr 2011 die Veranstaltung „10 Jahre Oper“ in der viele Wegbegleiter und Akteure nochmals vor den Vorhang geholt wurden.  

 

Don Giovanni 2002 Die Hochzeit des Figaro 2003 Die Zauberflöte 2004
Cosi fan Tutte 2005 Die Entführung aus dem Serail 2006 Der Freischütz 2007
Fidelio 2008 Hänsel und Gretel 2009 Acis & Galatea 2010
 portret015.jpg  haselboeck1.jpg  Karl Prüller

 

 


Kunstprojekt - Geteilte Zuversicht

 

2011 fand in Reinsberg zum vierten Mal ein ortsbezogenes Kunstprojekt statt. Iris Andraschek und Hubert Lobnig luden sechs KünsterInnen und Künstlerteams ein, die auf unterschiedliche Weise auf örtliche Begebenheiten reagierten. Das Dorf Reinsberg mit seinen BewohnerInnen, seiner Geschichte und Geschichten, Festen, Institutionen, Organisationsformen, der Landwirtschaft, den Betrieben, dem Kindergarten, der Schule, dem Bad, der freiwilligen Feuerwehr, den Vereinen, der Kulturproduktion in der Burgruine, der Produktion und Vermarktung von Bioprodukten stand zur Disposition. Die KünsterInnen haben spezifische Arbeitsschwerpunkte und wurde explizit für Reinsberg ausgewählt. Als Basis des Projekts diente das ehemalige Kaufhaus Gruber im Ortskern von Reinsberg. Dort wurden zwei Monate lang sieben Projekte im öffentlichen Raum präsentiert.

 



 

Pfarrkirche Reinsberg

 

Die Bauzeit des Chores und des Hauptschiffes der Pfarrkirche Reinsberg fällt in das 14. Jahrhundert: Ungegliederter Außenbau, alle spitzbogigen Fenster ohne Maßwerk, nordseitig massive, schräg geböschte Strebepfeiler, das Presbyterium tritt im Grundriss zurück, im Aufriss jedoch hervor, weil das ursprüngliche etwas unförmige Platzlgewölbe ersetzt wurde. Der nun hoch wirkende gotische Chor hat einen 5/8 Schluss und ein noch originales Kreuzrippengewölbe. Im 15. Jahrhundert wurde südseitig ein schmäleres Seitenschiff, mit rhombischen, im geraden Schluss mit Sternrippengewölben, angefügt. Südseitig ein profiliertes Spitzbogenportal, sehr schön die spätgotische Sakristeitür mit Schlüssellochumrahmung und Eisenbeschlägen aus der Zeit.

 

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Kartäuserstein

 

"Das Kreuz steht fest, während die Welt sich dreht." Diesem Kartäuser-Leitspruch folgen die beiden Touren rund um den Einkehrhof Poggau. Die kurze Runde führt über Wald und Wiesen zum ersten Grenzstein der Kartause Gaming und retour. Die längere Wanderung führt vom Grenzstein weiter zum Bauernhof Distelreith auf die Ginselhöhe. In 900 m Seehöhe markiert der zweite Grenzstein das ehemalige Besitztum des Schweige-Ordens.

 


Stöckl Gruft

 

Die Eck Gruft hat der Wunderarzt, auch Chirurg genannt, Johann Stöckl für sich und seine Familie erbaut. Stöckl war ein vielgesuchter, gewissermaßen berühmter Arzt, mit groben Manieren und treffendem Witz. "Was der Fotz`n schmeckt, schadet der Wampen net".

Der Wundarzt besaß ein Wohnhaus im Dorf und den Meierhof Eck.

In seinem selbstverfassten Testament verfügt er, dass in einem Felsen seines Meierhofes Eck eine Gruft gebaut werden müsse. Stöckl wollte nicht, wie er sich selbst ausdrückte, unter den "Bauernochsen" im Friedhof liegen. Auf jeden Fall war Stöckl ein lustiger und kritischer Kauz seiner Zeit. Er verstarb im Februar 1870.

 

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Heimkehrerkreuz

 

Das Kreuz am sogenannten Predigtstuhl hat der Chirurg Johann Stöckl in der Zeit wo das "Eck" ihm gehörte, errichten lassen. Es wurde am Pfingstsonntag hier der Rosenkranz gebetet und mit Böllern geschossen. Das jetzt stehende Kreuz hat Hermann Auer zum Dank für die gute Heimkehr aller fünf Brüder aus dem 2. Weltkrieg errichtet. Es wurde 1968 eingeweiht.

 

Das Heimkehrerkreuz ist in den Grenz- und Mautwanderweg eingebunden.

 

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