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Kulturobjekte

 

 

Pfarrkirche Reinsberg

 

Die Bauzeit des Chores und des Hauptschiffes der Pfarrkirche Reinsberg fällt in das 14. Jahrhundert: Ungegliederter Außenbau, alle spitzbogigen Fenster ohne Maßwerk, nordseitig massive, schräg geböschte Strebepfeiler, das Presbyterium tritt im Grundriss zurück, im Aufriss jedoch hervor, weil das ursprüngliche etwas unförmige Platzlgewölbe ersetzt wurde. Der nun hoch wirkende gotische Chor hat einen 5/8 Schluss und ein noch originales Kreuzrippengewölbe. Im 15. Jahrhundert wurde südseitig ein schmäleres Seitenschiff, mit rhombischen, im geraden Schluss mit Sternrippengewölben, angefügt. Südseitig ein profiliertes Spitzbogenportal, sehr schön die spätgotische Sakristeitür mit Schlüssellochumrahmung und Eisenbeschlägen aus der Zeit.

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ferroARTE

 

FerroARTE ist eine Kultur- und Kunstinitiative, welche durch Karl Prüller und Landschaftsplaner Christian Winkler 1996 ihre Geburtsstunde auf der Burgruine Reinsberg erlebte. Der aufbrechenden Bewegung des Vereins Eisenstraße folgend, wurden Künstler eingeladen, sich mit Landschaft, Kultur(Örtlichkeit) und Materialien der Region auseinander zu setzen.

 

Eine spannende, lehrreiche wie auch verbindende Initiative, deren Kern im Kulturzentrum Burgarena Reinsberg zu finden ist.

FerroARTE-Skulpturen stehen entlang des Ferro-ARTE-Weges, beim Bio-Bauernhof "Hechaberg", und vor allem am Weg zur und in der Burgarena Reinsberg.

 

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Sclavinia

 

Sclavinia steht für die versklavten, unterdrückten, an den gesellschaftlichen Rand gedrängten Bevölkerungsschichten unserer Zeit. Die Skulpturensammlung finden Sie nahe dem Bauernhof "Hochschlag" am Grenz- und Mautwanderweg und ist aus dem Projekt ferroARTE entstanden.

 

 

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Urtonhörner

 

Am Eingang der Burg steht auf einer in die Landschaft auskragenden Plattform eines von zwei "Klanghörnern". Es weist auf die "Kulturwiese" Höhenberg gegenüber, die das zweite Modell beherbergt. Beide "Klanghörner" sind funktionstüchtig.

 

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Kartäuserstein

 

"Das Kreuz steht fest, während die Welt sich dreht." Diesem Kartäuser-Leitspruch folgen die beiden Touren rund um den Einkehrhof Poggau. Die kurze Runde führt über Wald und Wiesen zum ersten Grenzstein der Kartause Gaming und retour. Die längere Wanderung führt vom Grenzstein weiter zum Bauernhof Distelreith auf die Ginselhöhe. In 900 m Seehöhe markiert der zweite Grenzstein das ehemalige Besitztum des Schweige-Ordens.

 

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Stöckl Gruft

 

Die Eck Gruft hat der Wunderarzt, auch Chirurg genannt, Johann Stöckl für sich und seine Familie erbaut. Stöckl war ein vielgesuchter, gewissermaßen berühmter Arzt, mit groben Manieren und treffendem Witz. "Was der Fotz`n schmeckt, schadet der Wampen net".

Der Wundarzt besaß ein Wohnhaus im Dorf und den Meierhof Eck.

In seinem selbstverfassten Testament verfügt er, dass in einem Felsen seines Meierhofes Eck eine Gruft gebaut werden müsse. Stöckl wollte nicht, wie er sich selbst ausdrückte, unter den "Bauernochsen" im Friedhof liegen. Auf jeden Fall war Stöckl ein lustiger und kritischer Kauz seiner Zeit. Er verstarb im Februar 1870.

 

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Heimkehrerkreuz

 

Das Kreuz am sogenannten Predigtstuhl hat der Chirurg Johann Stöckl in der Zeit wo das "Eck" ihm gehörte, errichten lassen. Es wurde am Pfingstsonntag hier der Rosenkranz gebetet und mit Böllern geschossen. Das jetzt stehende Kreuz hat Hermann Auer zum Dank für die gute Heimkehr aller fünf Brüder aus dem 2. Weltkrieg errichtet. Es wurde 1968 eingeweiht.

 

Das Heimkehrerkreuz ist in den Grenz- und Mautwanderweg eingebunden.

 

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